Ein naturnaher Garten ist ein lebendiger Garten, deshalb wird die Artenvielfalt (Biodiversität) in der Permakultur gefördert.
Es wird eine möglichst große Pflanzenvielfalt angestrebt mit Mischkulur, samenechtem Saatgut und Beachtung der Fruchtfolge gearbeitet.
Ob Insekten, Vögel, Amphibien oder wildes Kleintier im Permagarten ist jedes Lebewesen willkommen, denn alle helfen fleißig mit! Viele Blühpflanzen, Insekten- und Wildbienenhotels locken Nutzinsekten an, die die Schadinsekten vertilgen. Auch Nützlingsbiotope wie zum Beispiel Laub- , Stein- und Totholzhaufen sowie Nisthilfen für Vögel rund um unser Gemüse bieten Helfer wie Vogel, Igel und Eidechsen Lebensraum. So zeigt uns die Natur in ihrer Vielfalt das sie sich selbst am besten regulieren kann.
Ziel ist natürliche Vorgänge, Entwicklungen und Kreisläufe zu erhalten, zu schaffen und zu verwenden.
Durch die enge Zusammenarbeit mit der Natur wird der Aufwand minimiert und der Ertrag maximiert und so wird wiederum der Mensch von der Natur reguliert.
Sorge für die Erde - Fürsorge für die Erde und alles Leben darauf.
Sorge für den Menschen - Alle Menschen sollen das gleiche Recht auf Zugang zu den Lebensgrundlagen haben.
Wirtschafte nachhaltig - gerechtes Teilen und den begrenzten Verbrauch von Ressourcen
Ziel ist es Lebensräume so zu gestalten, dass sie den Menschen im Einklang mit der Natur, mit Nahrung, Schutz, Energie, sozialen Kontakten und Lebenssinn versorgt sind.
Die ganzheitliche Permakultur lässt sich grundsätzlich auf alle Lebensbereiche anwenden. Weit verbreitet sind dennoch Projekte im gärtnerischen Bereich, da die beiden Begründer Bill Mollison und David Holmgren in den 1970er Jahren ursprünglich eine Alternative zur konventionellen Landwirtschaft entwerfen wollten.
Auf dem Totholz-Erlebnis-Pfad sollen sich die Waldbesucher an der Vielfalt der Lebewesen und der Strukturen erfreuen, die langsame Entwicklung auf dieser Fläche beobachten und die Kraft und Schönheit der wilden Natur erleben.
Auf der Website von Nicole Imesch findest Du unter anderem auch einen SRF Beitrag und Radiosendungen über das Projekt.
Der Verein bezweckt die Einführung, Förderung und Verbreitung der Permakultur, wie sie von Bill Mollison, David Holmgren und Masanobu Fukuoka initiiert worden ist. Ziel ist die Weiterentwicklung der Permakultur.
Margarete Langerhorst hat in ihrer jahrzehntelangen Biogartenpraxis die Methode des traditionellen Mischkulturengartens weiterentwickelt und nahezu perfektioniert. Das Buch ist sehr zu empfehlen!
Sehr interessanter Vortrag
Im Video hält sie einen Vortrag über ihren 3,5 Hektar großen Gärtnerhof in Oberösterreich und wie sie ihn seit den 70er Jahren bewirtschaften.
Für mich ist Margarete ein Vorbild.
Kerstin hat Permakultur studiert. In der Videoserie auf ihrem
You Tube Kanal Perma Glück erklärt sie Definition, Ethik und die 12 Designprinzipien der Permakultur.